8. Etappe: Gumen - Braunwald

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Die heutige Tour führt uns von Gumen über drei Eggstöcke dem Klettersteig entlang und wieder zurück. Im Gegensatz zum Kilimanjaro gibt es hier wirklich eine Brücke zwischen den beiden Gipfeln des Vorderen Eggstocks. Wir ziehen von Gipfelkreuz zu Gipfelkreuz und bezwingen den mittleren Eggstock (K5) auch ohne unseren Bergführer Sir George. Dieser ist aufgrund der bedrohlichen Lage durch Steinadler dieser Etappe ferngeblieben. Dafür begleitet uns heute ein echter Politiker, damit wir für künftige Handschüttelfotos wissen wie man wichtig aussieht. Unser sogenannte Kreuzzug ist in die Gipfelbücher als grosse Propagandaaktion eingegangen. Der Abstieg nach Braunwald rundet unser Höhenprofil ab.

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7. Etappe: Glarus - Gumen (Braunwald)

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Aufgrund der strategischen Lage entscheiden wir uns den Weg von Glarus nach Luchsingen mit dem Velo zu bestreiten. Dem Vorder Glärnisch winken wir beim vorbeifahren zu. Von Luchsingen wandern wir anschliessend bis fast zum Einstieg des Braunwalder Klettersteigs (Gumen) durch Dickicht, Sonne und Regen.

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6. Etappe: Glarus - Klöntalersee

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Das ist wohl die mickrigste Etappe überhaupt. Nach dem abendlichen Aufstieg zur Schwammhöchi, zelten wir hier auf einem fast waagrechten Stück Waldboden. Die Besteigung des Vorder Glärnisch am nächsten Tag fällt buchstäblich in Wasser, weshalb wir den Rentnerspatziergang entlang des Klöntalersees in Richtung Pragel waagen. Diese Etappe hätten wir auch als Frösche machen können.

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5. Etappe: Walenstadt - Ziegelbrücke - Glarus

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Diese Etappe steht im Zeichen der ungewöhnlichen Sportarten Kanufahren und Inlineskaten. Zunächst paddeln wir dem nördlichen Ufer des Walensees und anschliessend dem Linthkanal entlang nach Ziegelbrücke. Unterwegs bietet sich uns ein herrlicher Ausblick auf die Churfirsten. Wir bestreiten diverse Wettrennen gegen Fischerboote, als Protest gegen die Überfischung. Danach skaten wir bis Glarus in einer Affenhitze - zumindest fast bis Glarus. Die Inlineskates tragend gehen wir die letzten Meter Barfuss über einen Schotterweg. Wie immer hat sich Sir George wieder mal den ganzen Tag nicht sportlich engagiert. Angeblich soll das erlaubt sein, wenn man von hoher Geburt ist.

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4. Etappe: Wildhaus - Gamser Rugg - Walenstadt

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Ehrlicherweise ist diese Etappe wohl nur eine Verlegenheitslösung, da uns "Auf alle sechs Churfirstenan einem Tag" wohl doch ein bisschen zu ambitiös vorkam. Von Wildhaus erklimmen wir den Gamserrugg via Gamsalp in dem wir östlich dem Warmtobel folgen. Danach wandern wir weiter an wunderschönen Armeeeinrichtungen vorbei nach Nideri - Lüsis - Walenstadt. Der Abstieg ist lang und knielastig, erkennbar an der typischen Gangart der Wanderer (leicht nach hinten geneigter Oberkörper).

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3. Etappe: Roslenalp - 3.Kreuzberg - Mutschen - Wildhaus

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Von der Roslenalp chraxeln wir nur so aus Spass auf den dritten Kreuzberg. Der Weg führt von der Scharte entlang einer relativ steilen Rinne auf den Gipfel. Ohne schweres Gepäck sind wir in windeseile wieder unten. Anschliessend wandern wir via Chreialpfirst in Richtung Wildhaus mit Abstecher auf den Mutschen (ein weiterer Gipfel auf der Liste). Nach dem Abstieg von der Zwinglipasshütte in die Zivilisation hoffen wir wieder einmal etwas für unsere (evolutionäre) Fitness getan zu haben.

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2. Etappe: Säntis - Altmann - Roslenalp

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Diese Etappe führt uns leider weiter von Genf weg, aber ok. Vom Säntis her kommend überqueren wir den Lisengrat und Altmannsattel und erreichen den Einstieg der Kletterroute am Fusse des Altmanns nach kurzer Wanderung. Hier spielen einige Steinböcke Gandalf auf der Brücke von Khazad-dûm. Nachdem wir trotzdem vorbei gekonnt haben, klettern wir sieben Seillängen dem Westgrat entlang (maximal 4c) auf den Gipfel. Der anschliessende Ab-, Auf- und Abstieg zur Roslenalp über den Mutschensattel gestaltet sich als vergleichsweise relativ entspannend.

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1. Etappe: St.Gallen - Säntis

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Als Auftakt für unsere Tour erachteten wir einen Triathlon als vernünftig. Nach kurzer Velofahrt zum angeblich schönsten Badeplatz der Schweiz (siehe Annabelle vom 15.6.2009) erwartet uns hier die erste Disziplin: Einen Kilometer schwimmen im eisigen Wasser des Manneweihers. Um uns wieder aufzuwärmen folgt anschliessend Disziplin Nummer zwei: Fahrradfahren nach Wasserauen via Schäflisegg. Zu guter Letzt wandern wir auf den höchsten Berg des Kantons: Wir folgen der "Autobahn" bis fast zum Seealpsee nehmen dann aber den Höhenweg via Meglisalp auf den Säntis. Kurz vor dem Gipfel durchqueren wir einige Schneefelder und zum ersten Mal merken wir, dass die erste Etappe doch nicht ganz ohne gewesen ist.

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